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21. Februar 2015

"Das Vermächtnis der Montignacs" von John Boyne | Leseeindruck



London, 1936. Owen Montignac, der attraktive, charismatische Spross aus gutem Haus, erwartet bang die Testamentsverlesung seines unlängst verstorbenen Onkels. Doch Owen wird nicht berücksichtigt. Die Alleinerbin ist seine schöne Cousine Stella,
zu der er eine etwas fragwürdige Zuneigung empfindet. Zudem plagen ihn hohe Spielschulden – und so ersinnt Owen einen teuflischen Plan…



Aktueller Stand: Seite 212 / 502
Normalerweise wollte ich meinen Leseeindruck nach den ersten 100 Seiten mit euch teilen. Das Buch ist jedoch so spannend, dass ich die Finger nicht davon lassen konnte. Das spricht für John Boyne, würde ich sagen. Nach den ersten Seiten sah das noch etwas anders aus. Ich würde nicht sagen, dass ich Probleme mit dem Schreibstil hatte, aber ich habe doch ein klein wenig Zeit gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Länger als knapp 50 Seiten hat das aber nicht gedauert. Nach und nach lernt man die einzelnen Protagonisten näher kennen und erfährt so, in welchem Zusammenhang diese zueinander stehen. Ich merke jetzt schon, dass Owen, Stella und auch alle anderen sehr vielschichtige Persönlichkeiten haben. Ihre Einstellungen, Verhaltensweisen und Motive sind für mich bisher nur schwer durchschaubar. Ich möchte unbedingt herausfinden, was die Montignacs zu verbergen haben und freue mich schon darauf, dieses Jahr weitere Werke des Autors zu lesen.



14. Februar 2015

"Brennender Zorn" und "Percy Jackson - Diebe im Olymp" | Leseeindruck


Wie ihr seht, lese ich momentan zwei Bücher parallel. Eigentlich kommt das bei mir äußerst selten vor. Und wenn es dann mal vorkommt, läuft es trotzdem darauf hinaus, dass ich mich nach kurzer Zeit auf eines der Bücher konzentriere. Percy Jackson wollte ich seit Jahren lesen bzw. schauen, ob es was für mich sein könnte oder nicht. Die liebe Marie hat mir mit ihrer Rezension zur gesamten Reihe nun den letzten Anstoß gegeben. Ob das ein Fehler war und wie mir das Krimidebüt von Claudia Frenzel gefällt erfahrt ihr unten.



Der Spruch "Ermittlungsarbeit wie sie im Buche steht" trifft in diesem Fall genau ins Schwarze. Im Mittelpunkt dieses Kriminalromans steht Hanno Kaltwasser, der von München nach Berlin versetzt wurde. In Berlin ist er aber nicht ganz neu, denn dort hat er seine Kindheit verbracht. Mir war er auf Anhieb sympathisch. Und auch wenn mich hier keine geballte Ladung Spannung erwartet, liest es sich gut und der Fall, mit dem Kaltwasser betraut ist, lässt einige Fragen offen. Daher bin ich schon jetzt auf die Auflösung gespannt. Mein erster Eindruck: solide Ermittlungsarbeit und ein interessanter Ermittler als Hauptprotagonist!

- Aktueller Stand -
Seite 159 / 415


Ich muss zugeben, dass ich auf den ersten Seiten noch ein paar "Schwierigkeiten" mit der Handlung hatte. Wobei dieses Wort nicht ganz treffend ist. Es fällt eben in den Bereich Fantasy und auch wenn ich dafür sehr aufgeschlossen bin, erschienen mir einige Vorkommnisse auf den ersten Blick merkwürdig. Nichtsdestotrotz habe ich das Gefühl, dass man sich auf diese Geschichte einfach einlassen muss. Und wenn dies geschehen ist, bekommt man überhaupt nicht mehr mit wie die Seiten an einem vorbeifliegen. Die ganze Welt, die hier entsteht, und die einzelnen Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Zwischendurch musste ich schon mehrmals schmunzeln und fühle mich mittlerweile pudelwohl. Mein erster Eindruck: extrem unterhaltsam, lustig und spannend! Wenn das so weitergeht, muss ich mir schleunigst die anderen Bände besorgen.

- Aktueller Stand -
Seite 136 / 439