28. Februar 2014

|| Rezension || "Fatal" von Lisa Scott


»Haben Sie dieses Kind gesehen?«
Ellen Gleeson ist Journalistin und lebt mit ihrem dreijährigen Adoptivsohn Will in der Nähe von Philadelphia. Als sie in der Post einen Flyer über vermisste Kinder findet, setzt ihr Herz einen Moment lang aus: Der entführte Junge auf dem Foto ist Will wie aus dem Gesicht geschnitten. Als Mutter denkt sie sofort: unmöglich. Sie weiß, dass die Adoption rechtmäßig war, aber sie ist auch Journalistin. Und die glaubt nicht an einen Zufall. Sind der entführte Timothy und Will ein und dieselbe Person? Sie sucht die Wahrheit – und geht das Risiko ein, eine fatale Entdeckung zu machen...


Fatal war mein erstes Buch, das ich von Lisa Scott gelesen habe. Auf dem Cover ist ein Handabdruck im Schnee zu erkennen. Der Titel ist als Blutspur dargestellt. Bereits die Inhaltsangabe klang für mich sehr vielversprechend und spannend. 

Der Schreibstil von Lisa Scott ist sehr angenehm zu lesen. Von der ersten Seite an ist man in der Geschichte drin. Alles beginnt damit, dass Ellen Gleeson abends von einem anstrengenden Tag nach Hause kommt und in der Post einen Flyer findet, auf welchem ein vermisstes Kind abgebildet ist. Es ist schrecklich, wenn ein Kind vermisst wird. Was das Ganze aber besonders beängstigend macht ist die Tatsache, dass dieser Junge genauso aussieht, wie Ellens Sohn Will, den sie vor knapp 2 Jahren adoptiert hat. 

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich eigentlich eine ziemlich nervenaufreibende und spannende Story erwartet. Eben einen typischen Thriller, der einen packt und vor lauter Spannung den Atem anhalten lässt. Ganz so war es nicht. Das Buch ist viel ruhiger als erwartet. Zumindest zum überwiegenden Teil. Trotzdem wurde es keine Minute langweilig. Man erlebt mit, wie Ellen diesen Flyer anfangs versucht aus ihrem Kopf zu bekommen. Schließlich kann es doch einfach nicht derselbe Junge sein. Ihr Sohn Will und das vermisste Kind. Unmöglich. Aber man merkt als Leser, wie sie es einfach nicht verdrängen kann. Sie verfängt sich immer mehr in Gedanken um die Frage, was das vermisste Kind mit ihrem Sohn zu tun hat und beginnt der Sache auf den Grund zu gehen.

Gegen Ende des Buches überschlagen sich dann die Geschehnisse und man fiebert richtig mit. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich würde es auch jederzeit weiterempfehlen. Zwar kein typischer Thriller, aber dennoch ein lesenswertes Buch.

Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 383
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-442-37374-1
Erscheinungsdatum: 26. April 2010
Bewertung: 4 / 5


Kommentare:

  1. Das Buch habe ich damals auch gelesen!! :D Habe es auch noch als sehr spannende Geschichte in Erinnerung! Toll, das Buch hier nochmal zu entdecken! :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. :) ja war wirklich ein solider Thriller, den man weiter empfehlen kann. Weiß gerade gar nicht, ob die Autorin noch weitere Bücher geschrieben hat oder ob das das Einzige ist.

      Löschen
    2. ich glaube, da gab es wenigstens noch zwei weitere bücher, aber irgendwie konnten mich die klappentexte nicht so richtig überzeugen.

      oh, gerade mal bei blanvalet geschaut, vier bücher gibt es insgesamt! ^^

      Löschen
    3. Muss ich mir dann auch mal näher anschauen :) wobei ich gerade so viele tolle Bücher hier habe, dass ich mich wirklich kaum entscheiden kann was ich lesen möchte :D
      gut, dass morgen der Thrill Kill startet und so die Entscheidung abgenommen wird :)

      Löschen
    4. oh ja, das ist ein großer vorteil an den leserunden! :D

      Löschen