Wo ist Leo? Charlotte Schneidmann, Kommissarin in Münster, setzt alles daran, den kleinen Jungen zu finden, bevor es zu spät ist. Denn nicht nur die Sorgen der verzweifelten Mutter lassen sie fieberhaft ermitteln, auch die Erinnerungen an die eigene traumatische Kindheit machen diesen Fall für die engagierte Kommissarin zur ganz besonderen Bewährungsprobe.
positiv...
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es hat allerdings leider auch dazu geführt, dass ich mit völlig falschen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin.
Es lässt sich größtenteils ganz zügig lesen, was aber vor allen Dingen an den kurzen Kapiteln und dem geringen Seitenumfang liegt.
negativ...
Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass die Handlung selbst und vor allem die Charaktere unheimlich unglaubwürdig dargestellt wurden.
Hinten auf dem Buch steht der folgende Satz: "Wenn deine beste Freundin zu deinem schlimmsten Albtraum wird..." Genau das hat bei mir zusätzlich dazu geführt, dass völlig falsche Vorstellungen entstanden sind. Denn eigentlich kennt Katrin ihre Freundin Tanja noch gar nicht so lange. Daher kann man hier meiner Ansicht nach nicht von einer "besten" Freundin sprechen.
Leider blieb von Beginn an die Spannung aus. Zwischenzeitlich hatte ich kurz das Gefühl, dass es nun etwas spannender wird, aber das ließ dann wieder relativ schnell nach.
Die Theorien und Ansätze der Ermittlungsarbeit fand ich teilweise doch etwas weit hergeholt. Als ob man zwischendurch einfach wild drauf los spekuliert.
Erwartet habe ich raffinierte Psychospielchen und Ermittlungen, die diese nebenher begleiten und zusätzlich Spannung in die Story bringen. Von Psychospielchen war jedoch eher weniger zu spüren und das Verhalten der Protagonisten wirkte überwiegend gekünstelt und oft nicht nachvollziehbar.
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Einstieg: 3 / 5 | Tempo: 3 / 5 | Ende: 2 / 5
Idee: 3 / 5 | Stil: 3 / 5 | Charaktere: 2 / 5
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Genre: Roman | Format: Taschenbuch | Seitenanzahl: 287
Verlag: Bastei Lübbe | Meine Bewertung: 3 / 5
