Gestern noch große Töne spucken und anschließend in die Stadtbibliothek rennen. Das kann ich! Kurz vorher habe ich mir noch eingeredet, dass ich wirklich nur hingehe, um Bücher abzugeben. Ich nehme keine neuen Bücher mit, ich nehme keine neuen Bücher mit, ich....Oh das Buch will ich doch auch noch dringend lesen und das da drüben sieht auch wahnsinnig interessant aus.. So in etwa lief es dann in Wahrheit ab. Eine Bibliothek mit leeren Händen verlassen? Ich weiß nicht wie es euch dabei geht, aber für mich scheint es ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Solche Besuche laufen immer gleich ab. Das ist bei mir manchmal fast schlimmer als ein Besuch in der Buchhandlung.
Schon nach wenigen Sekunden hatte ich mir drei Bücher aus dem Diogenes Verlag (entpuppt sich wohl gerade zu meinem neuen heißgeliebten Lieblingsverlag) gegriffen. Und wenige Minuten später war mein Korb bis oben hin voll mit Büchern. Wie konnte das nur passieren? Anfangs habe ich weiterhin versucht mir etwas vorzumachen. Meiner Mutter, die auch dabei war, habe ich immer wieder beteuert, dass ich nur mal reinlesen möchte, aber ganz sicher nichts mitnehme, ehrlich. Das Ergebnis könnt ihr auf dem folgenden Bild sehen.
Mindestens fünf weitere Titel habe ich zuvor gezwungenermaßen ins Regal zurückgestellt. In meinem Notizbuch habe ich sie mir auf der Wunschliste vermerkt, für später. Das war das Mindeste. Bei den vier anderen Büchern ging es jedoch nicht anders. Sie mussten mit nach Hause! Um den SuB Abbau dadurch nicht zu gefährden, habe ich nach dem Bibliotheksrundgang beschlossen vier andere Bücher auszusortieren. Quasi anstelle der Bücher, die neu dazugekommen sind.
Bevor ich weiter rede, komme ich zum eigentlichen Inhalt dieses Beitrags. Die vier frisch ausgeliehenen Bücher wollte ich nicht sofort in die Warteschleife stellen, sondern den freien Tag weiter nutzen, um ein kleines Speed-Dating (mehr Infos dazu bei Anna auf dem Blog) zu veranstalten. Bei jedem Titel wurde reingelesen und meinen ersten Eindruck halte ich hier für euch und mich fest.
Liebe am Ende der Welt von Anthony McCarten
Ein junges Mädchen wird auf der Straße aufgesammelt und behauptet Aliens hätten sie für kurze Zeit mit auf ein Raumschiff genommen. So beginnt diese Geschichte. Schon was auf dem Klappentext zu lesen ist, hat mich erstmal minimal "abgeschreckt". Das klingt auf den ersten Blick alles etwas abstrus, abgehoben und merkwürdig. Gut, dass ich mich letztendlich doch darauf eingelassen habe. Nicht zuletzt wegen Alex von The Read Pack, die mich mit ihren begeisterten Worten überzeugt hat. Der Autor beleuchtet die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven, sodass man gleich zu Anfang einen guten Einblick in das Leben der beteiligten Protagonisten bekommt. Weiterlesen? Ja, unbedingt!
Wenn der Wind dreht von Andrea De Carlo
Vier Freunde wollen sich ein großes Haus mieten, in das sie sich bei Bedarf zurückziehen können. Es soll daher auch relativ abgeschieden liegen. Nun sind sie zusammen mit einem Makler auf dem Weg dorthin, um selbst zu schauen, ob es das richtige ist. Der Schreibstil wirkt auf mich zu Beginn noch etwas holprig. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das verfliegt je weiter man liest. Interessant finde ich nämlich vor allem, dass man sich zuerst die Frage stellt, was diese vier Leute überhaupt zusammengeführt hat und zu dieser Entscheidung brachte. Und selbstverständlich auch wie das Zusammenspiel zwischen ihnen aussieht, sobald sie in den Wäldern Umbriens angekommen sind. Die Kurzbeschreibung verspricht in jedem Fall viele spannende Momente und Situationen. Weiterlesen? Zunächst war ich während des Lesens leicht unentschlossen, aber die Neugierde siegt und so werde ich demnächst schauen, wie sich das ganze weiterentwickelt.
Der talentierte Mr. Ripley von Patricia Highsmith
Zählt dieses Buch zu den Klassikern? Irgendwie schon, oder? Auf jeden Fall habe ich mir für dieses Jahr sowieso vorgenommen die Bücher von Patricia Highsmith kennen zu lernen. Und dieses Buch ist mir in der Bibliothek eher spontan in die Hände gefallen. Da bietet es sich doch an, damit den ersten Versuch zu starten. Der Film ist mir bekannt, gesehen habe ich ihn aber dennoch nie. Dabei klingt die Story ziemlich verlockend und interessant. Tom Ripley lebt ein bisschen in den Tag hinein und hat sich bisher mit kleineren Diebstählen und Betrügereien über Wasser gehalten. Nun soll er nach Neapel reisen, um Richard, einen Freund aus alten Zeiten, nach Amerika zu holen. Diesen Auftrag erhält er von dessen Vater, der ihm sogar verspricht für die Reisekosten aufzukommen. Das Geld will er allerdings für komplett andere Zwecke verwenden und so spürt man als Leser gleich nach den ersten Kapiteln, dass da noch so einiges auf uns zukommt. Weiterlesen? Der Einstieg in die Handlung verläuft ein wenig langsam, aber ich denke, dass das in diesem Fall nötig ist und ich will erfahren, was Ripley mit dem Geld genau machen wird. Und vor allem wie er es anstellen wird, dass Mr. Greenleaf nichts davon merkt.
Der Zementgarten von Ian McEwan
Dass mich hier eine sehr schwere Lektüre erwartet, war mir schon nach dem Klappentext klar. Sexuelle Handlungen zwischen Geschwistern? Ein klares Tabuthema und damit verbunden sehr bedrückend, wenn nicht gar verstörend. Wie bedrückend dieses Buch werden wird, ist schon auf den allerersten Seiten spürbar und klar zu erkennen. Ich hatte zuvor schon einmal ein Buch gelesen, dass sich mit der Liebe zwischen Geschwistern beschäftigt und das ging mir noch lange nach. Hier ist es in den Beschreibungen und überhaupt was die ganze Lebenssituation dieser Familie betrifft noch eine Spur heftiger. Weiterlesen? In diesem Fall lieber nicht. Deshalb werde ich bei Ian McEwan, trotz der Buchempfehlung, wohl doch mit einem anderen Titel beginnen.
Habt ihr davon schon etwas gelesen und wie fiel euer Fazit aus?
Schon nach wenigen Sekunden hatte ich mir drei Bücher aus dem Diogenes Verlag (entpuppt sich wohl gerade zu meinem neuen heißgeliebten Lieblingsverlag) gegriffen. Und wenige Minuten später war mein Korb bis oben hin voll mit Büchern. Wie konnte das nur passieren? Anfangs habe ich weiterhin versucht mir etwas vorzumachen. Meiner Mutter, die auch dabei war, habe ich immer wieder beteuert, dass ich nur mal reinlesen möchte, aber ganz sicher nichts mitnehme, ehrlich. Das Ergebnis könnt ihr auf dem folgenden Bild sehen.
Mindestens fünf weitere Titel habe ich zuvor gezwungenermaßen ins Regal zurückgestellt. In meinem Notizbuch habe ich sie mir auf der Wunschliste vermerkt, für später. Das war das Mindeste. Bei den vier anderen Büchern ging es jedoch nicht anders. Sie mussten mit nach Hause! Um den SuB Abbau dadurch nicht zu gefährden, habe ich nach dem Bibliotheksrundgang beschlossen vier andere Bücher auszusortieren. Quasi anstelle der Bücher, die neu dazugekommen sind.
Bevor ich weiter rede, komme ich zum eigentlichen Inhalt dieses Beitrags. Die vier frisch ausgeliehenen Bücher wollte ich nicht sofort in die Warteschleife stellen, sondern den freien Tag weiter nutzen, um ein kleines Speed-Dating (mehr Infos dazu bei Anna auf dem Blog) zu veranstalten. Bei jedem Titel wurde reingelesen und meinen ersten Eindruck halte ich hier für euch und mich fest.
Liebe am Ende der Welt von Anthony McCarten
Ein junges Mädchen wird auf der Straße aufgesammelt und behauptet Aliens hätten sie für kurze Zeit mit auf ein Raumschiff genommen. So beginnt diese Geschichte. Schon was auf dem Klappentext zu lesen ist, hat mich erstmal minimal "abgeschreckt". Das klingt auf den ersten Blick alles etwas abstrus, abgehoben und merkwürdig. Gut, dass ich mich letztendlich doch darauf eingelassen habe. Nicht zuletzt wegen Alex von The Read Pack, die mich mit ihren begeisterten Worten überzeugt hat. Der Autor beleuchtet die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven, sodass man gleich zu Anfang einen guten Einblick in das Leben der beteiligten Protagonisten bekommt. Weiterlesen? Ja, unbedingt!
Wenn der Wind dreht von Andrea De Carlo
Vier Freunde wollen sich ein großes Haus mieten, in das sie sich bei Bedarf zurückziehen können. Es soll daher auch relativ abgeschieden liegen. Nun sind sie zusammen mit einem Makler auf dem Weg dorthin, um selbst zu schauen, ob es das richtige ist. Der Schreibstil wirkt auf mich zu Beginn noch etwas holprig. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das verfliegt je weiter man liest. Interessant finde ich nämlich vor allem, dass man sich zuerst die Frage stellt, was diese vier Leute überhaupt zusammengeführt hat und zu dieser Entscheidung brachte. Und selbstverständlich auch wie das Zusammenspiel zwischen ihnen aussieht, sobald sie in den Wäldern Umbriens angekommen sind. Die Kurzbeschreibung verspricht in jedem Fall viele spannende Momente und Situationen. Weiterlesen? Zunächst war ich während des Lesens leicht unentschlossen, aber die Neugierde siegt und so werde ich demnächst schauen, wie sich das ganze weiterentwickelt.
Der talentierte Mr. Ripley von Patricia Highsmith
Zählt dieses Buch zu den Klassikern? Irgendwie schon, oder? Auf jeden Fall habe ich mir für dieses Jahr sowieso vorgenommen die Bücher von Patricia Highsmith kennen zu lernen. Und dieses Buch ist mir in der Bibliothek eher spontan in die Hände gefallen. Da bietet es sich doch an, damit den ersten Versuch zu starten. Der Film ist mir bekannt, gesehen habe ich ihn aber dennoch nie. Dabei klingt die Story ziemlich verlockend und interessant. Tom Ripley lebt ein bisschen in den Tag hinein und hat sich bisher mit kleineren Diebstählen und Betrügereien über Wasser gehalten. Nun soll er nach Neapel reisen, um Richard, einen Freund aus alten Zeiten, nach Amerika zu holen. Diesen Auftrag erhält er von dessen Vater, der ihm sogar verspricht für die Reisekosten aufzukommen. Das Geld will er allerdings für komplett andere Zwecke verwenden und so spürt man als Leser gleich nach den ersten Kapiteln, dass da noch so einiges auf uns zukommt. Weiterlesen? Der Einstieg in die Handlung verläuft ein wenig langsam, aber ich denke, dass das in diesem Fall nötig ist und ich will erfahren, was Ripley mit dem Geld genau machen wird. Und vor allem wie er es anstellen wird, dass Mr. Greenleaf nichts davon merkt.
Der Zementgarten von Ian McEwan
Dass mich hier eine sehr schwere Lektüre erwartet, war mir schon nach dem Klappentext klar. Sexuelle Handlungen zwischen Geschwistern? Ein klares Tabuthema und damit verbunden sehr bedrückend, wenn nicht gar verstörend. Wie bedrückend dieses Buch werden wird, ist schon auf den allerersten Seiten spürbar und klar zu erkennen. Ich hatte zuvor schon einmal ein Buch gelesen, dass sich mit der Liebe zwischen Geschwistern beschäftigt und das ging mir noch lange nach. Hier ist es in den Beschreibungen und überhaupt was die ganze Lebenssituation dieser Familie betrifft noch eine Spur heftiger. Weiterlesen? In diesem Fall lieber nicht. Deshalb werde ich bei Ian McEwan, trotz der Buchempfehlung, wohl doch mit einem anderen Titel beginnen.
Habt ihr davon schon etwas gelesen und wie fiel euer Fazit aus?



