Warum liebe ich es zu lesen?
Eine Frage, die sich jeder Buchliebhaber vielleicht schon gestellt hat. Die Antworten darauf fallen mit Sicherheit, abhängig vom Leser, sehr unterschiedlich aus. Es gibt viele Gründe, warum ich mir ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen kann. Und vor allem gar nicht mehr vorstellen möchte! Ein Beweggrund sticht für mich dabei ganz besonders hervor. Ich lese, weil ich mich auf diesem Weg mit den unterschiedlichsten Themen auseinandersetzen kann. Themen, die nicht immer leicht verdaulich sind. Themen, die in der Öffentlichkeit möglicherweise umstritten und großen Diskussionen ausgesetzt sind. Oder auch Themen, die mich selbst persönlich betreffen und mit denen ich mich identifizieren kann.
Ein richtig gutes Buch muss mich herausfordern.
Es darf mich verändern und mich in meinem Denken und Handeln beeinflussen. Wenn ich ein Buch lese, dass die Charaktere eher oberflächlich beschreibt und auch was die Handlung betrifft nur an der Oberfläche kratzt, nehme ich persönlich nichts mit. Ich möchte etwas dazulernen! Neue Welten kennen lernen. Und dabei muss es sich nicht mal um eine fremdartige Welt handeln, die der Fantasie eines Autors entsprungen ist.
Das Leben selbst erzählt die besten Geschichten.
Wenn Geschichten unmittelbar aus dem Leben gegriffen sind und die Realität widerspiegeln, beeindruckt mich das mittlerweile oft viel mehr. Vor allem berührt es mich auf einer völlig anderen Ebene. Es gewährt tiefe Einblicke in das, was tatsächlich möglich ist. Es offenbart nicht selten schreckliche Wahrheiten. Und letztendlich ist es die Authentizität, die mich beim Lesen erreicht und gefangen nimmt. Glaubwürdigkeit und Emotionen sind meiner Ansicht nach elementare Grundbausteine. Wenn das gegeben ist, erinnere ich mich auch Jahre später noch an das Buch!
Mit einem Klick auf das Cover erhaltet ihr weitere Informationen zum Buch!
In diesem Zusammenhang fand ich es besonders spannend und interessant zu lesen, wieso ihr euch für die jeweiligen Bücher entschieden habt. Manche Bücher wurden nicht nur einmal genannt. Hierzu zählen beispielsweise Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lilly Lindner oder Der Zug der Waisen von Christina Baker Kline. Ebenso habe ich Bücher entdeckt, bei denen ich genauso empfunden habe. Es handelt sich um 28 Tage lang von David Safier und Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green. Aber auch Der Märchenerzähler zählt zu meinen Lieblingsbüchern und Forbidden hat mich damals im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos gemacht.
Mir bedeutet diese kleine Übersicht sehr viel. Einige Titel sind schon seit langem auf meinem Wunschzettel vermerkt oder befinden sich sogar bereits in meinem Regal und wollen bald gelesen werden. Vielleicht habt ihr nun auch das dringende Bedürfnis den Stift und einen Zettel hervorzukramen, um euch das ein oder andere Buch zu notieren. Und sollten euch weitere Bücher einfallen, die bei dieser Aufzählung nicht fehlen dürfen, ganz schnell her damit!