10. April 2014

|| Rezension || "Der dunkle Kuss der Sterne" von Nina Blazon


Die finstere Vergangenheit der Macht
Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt, aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian, dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden … Ihre eigene Familie verstößt sie und lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege …


Die Sprache, der Schreibstil von Nina Blazon ist immer wieder beeindruckend und einzigartig. Sie schreibt so unglaublich authentisch und anschaulich. Ich bewundere wirklich immer wieder was für tolle Welten sie schafft. Während dem Lesen läuft ein richtiger Film im Kopf ab. Man fiebert mit den Protagonisten mit und ist mittendrin in dieser andersartigen und wunderschönen aber auch gefährlichen Welt. Ganz besonders Amad habe ich ins Herz geschlossen. Von der ersten Minute an. Ich hatte sofort einen Draht zu ihm. Der geheimnisvolle Amad, der oft so unnahbar scheint. Die Autorin hat hier einen wirklich starken und unvergleichlichen Charakter geschaffen. Canda war mir eigentlich auch sympathisch, wobei ich sie nicht so ins Herz schließen konnte wie Amad. Warum kann ich gar nicht so genau sagen. Trotzdem ist auch sie eine sehr mutige Person, die während dem Verlauf immer weiter an den Herausforderungen wächst und sich zu keinem Zeitpunkt unterkriegen lässt.

Das Buch hat eigentlich keine richtige Schwäche. Der einzige Minuspunkt ist vielleicht der Anfang der Geschichte. Ich habe nicht gleich zu Beginn in die Handlung hinein gefunden. Das hat vielleicht so knapp 60-100 Seiten gedauert. Der Schreibstil konnte mich wieder von Anfang an begeistern, aber ich habe doch etwas Zeit gebraucht, um mich in dieser neuen Welt zurecht zu finden. Ab einem bestimmten Punkt war ich dann aber total gefangen von diesem wundervollen Buch.


"...ich sterbe lieber unter den Sternen, als unter Glas zu verenden wie 
eine gefangene Fliege." Seite 98

"Jedes Wenn gehört dem Morgen...Hier geht es um das Jetzt." Seite 106


HC | cbt Verlag | 528 Seiten |Erschienen am: 24.Februar 2014
Bewertung: 5 / 5


Kommentare:

  1. Huhu,

    tolle Rezi ♥
    bisher hab ich ja nur positives von diesem Buch gehört und ein Buch von Nina Blazon wollte ich sowieso schon ewig mal lesen...hab zwar noch 2 auf dem SUB von ihr liegen aber dieses hier klingt echt richtig gut :)

    LG ♥

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    1. Huhu :)

      vielen vielen Dank, freut mich sehr! <3
      Welche hast du denn schon auf dem SuB? Bisher haben mir Totenbraut und Der dunkle Kuss der Sterne echt am besten gefallen <3 aber ihr Schreibstil ist immer was ganz besonderes.

      Liebe Grüße
      Juliana

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